Wer sind wir?

Die Jorviksippe ist eine kleine Reenactment Gruppe, die sich, seit 2006, die akkurate und stimmige Darstellung anglo-skandinavischer Wikinger aus der Mitte des 10. Jhds. zum Hobby gemacht hat.

Wir stützen uns dabei auf archäologische Funde sowie möglichst Zeitgenössische Bild- und Buchquellen, wobei allerdings immer ein gewisser Interpretationsspielraum bleibt.

Im Zuge dieser Recherche verfeinern wir stetig unsere Darstellung, ein Ende dieser Entwicklung ist derzeit nicht in Sicht. Ob wir den von uns gestellten Ansprüchen auch wirklich entsprechen, muss jeder selbst entscheiden. Ernst gemeinte, konstruktive Kritik ist daher immer willkommen.

 

Entstehung:

Im laufe des Jahres 2006 lösten wir uns von der multiperiod Gruppe "Skarbrihhil", deren Mitglieder wir bis dahin waren, um uns auf eine Epoche und Region zu fokussieren. Zu dieser Zeit begann auch die stetige Wegentwicklung vom choreographierten Schaukampf zum reglementierten Freikampf.

2007 waren wir auf Mittelaltermärkten und Lagern in Österreich (z.B.: Ehrenberg, Innsbruck) und Süddeutschland (Burg Rabenstein, Furth i. Wald und Burg Wäscherschloß) vertreten. Bereits im nächsten Jahr nahmen wir an Museumsveranstaltungen in Dänemark (Trelleborg, Moesgaard) und den Niederlanden (Archeon) teil. Trotzdem blieben wir auch den mittelalterlichen Märkten treu und waren in Dürrnkrut und Rabenstein vertreten.

Im Frühjahr 2009 schlossen wir uns der in der internationalen Reenactment Szene renommierten „Brotherhood of Jomsborg“ an.

Diese Entscheidung brachte einige Veränderungen mit sich. Unser Darstellungsziel änderte sich von einer anglo-skandinavischen Freibauern-Darstellung hin zu der wikingscher Krieger, im Dienste verschiedener skandinavischer Könige standen.


Was machen wir?

Unsere Darstellung befasst sich sowohl mit historischem Handwerk als auch mit Kampf.

Die handwerklichen Betätigungen konzentrieren sich derzeit auf die Bearbeitung von Holz, dem Lederhandwerk (Taschen, Schuhe, Schutzausrüstung, etc.), dem Nähen, Sticken und Silberflechten.

Es ist unser Ziel, möglichst viel unserer Ausrüstung selbst herzustellen, um mehr Verständnis für die Materie und die mit der Herstellung verbundenen Schwierigkeiten zu erfahren.

Zur Kampfdarstellung ist zu sagen, dass wir nach fest reglementierten und internationalen Regelsystemen, wie dem „Codex-Belli“, dem „Moesgaard-Style“ oder dem sogenannten „Huscarl“, „frei“ kämpfen. Das bedeutet, dass wir (normalerweise) keine choreographierten Schaukämpfe liefern, sondern auf sportlicher Basis auf „Trefferpunkte“ kämpfen (Vergleichbar mit Semi-Kontakt Kampfsportarten). Dabei steht sportliche Fairness und der Spaß an der Sache im Vordergrund; gewinnen ist nur ein willkommener Bonus.


 

Sollten wir nun bei jemanden Interesse geweckt haben, bei uns mitzumachen und mit zu trainieren, dann ist derjenige herzlich dazu eingeladen.

Voraussetzungen sind:

- historisches Interesse an der dargestellten Zeit

- Möglichkeit des regelmäßigen Trainings

- Mindestalter von 18 Jahren

Wir haben eine Probezeit von 1 Jahr, in der die Grundlagen der Kampftechnik erlernt und die minimale Ausrüstung erarbeitet werden sollen.


 

Was sind wir nicht?

Vorrangig sind keine Plattform für die Verbreitung von, wie auch immer gearteten, Ideologien und Religionsvorstellungen und distanzieren uns ausdrücklich von diesen.

Weiters sind wir auch keine „Verrückten“ die sich gegenseitig verletzen wollen, sondern verstehen uns als Kampfsportler und möchten auch so gesehen werden.

 

 

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